ABDOS-Workshop Leipzig 2020: Wenn die Geschichte die Literatur einholt – ein Workshop zum aktuellen dystopischen Schreiben

ABDOS Workshop Buchmesse Leipzig am 12. März 2020, 10.30-12.30 Uhr
CCL – Congress Center Leipzig, Raum 12

Wenn die Geschichte die Literatur einholt – ein Workshop zum aktuellen dystopischen Schreiben

Immer schneller scheinen die technischen und ideologischen Science-Fiction Phantasien auf großartige aber auch unheimliche Weise zur Wirklichkeit zu werden. 

Der Vergleich fiktiver, technischer Errungenschaften in der Science Fiction Literatur mit den späteren tatsächlichen Entwicklungen, ist spätestens seit Jules Verne und der Steampunk Bewegung groß in Mode. Zukunftsträchtige Geräte, Transportmittel u. Ä. aus (anti-)utopischen und Science Fiction Romanen finden sich tatsächlich in unserer Gegenwart wieder. Aber wenn auch die Katastrophen eintreten, wie beispielsweise von Autoren wie Martinowitsch in „Mova“ beschrieben, wird es schon ungemütlicher. Kann dann auch, wie bei Topol in seiner „Teufelswerkstatt“ der Industriezweig „Erinnerungskultur“ sich in kapitalistischer Weise verselbständigen und das eigentliche Thema pervertieren? Spätestens jetzt ist es Zeit miteinander darüber zu reden…

Ein Gespräch mit Kennern der osteuropäischen Sci-fi Szene und einem ihrer Autoren:

Viktor Martinowitsch mit seinem Roman „Mova“
Christine Gölz, GWZO Leipzig, Publikationen zu Topols „Teufelswerkstatt“
Matthias Schwartz, FU Berlin, Experte für osteuropäischen SciFi.
Maciej Peplinski, GWZO Leipzig, promoviert zu Science Fiction im ehemaligen Ostblock
Moderation: Sophia Manns-Süßbrich

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt und ist frei für jede_n.

Programm zum Download: Einladung ABDOS-Workshop Leipziger Buchmesse 2020 (pdf)

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